Fotografen erzählen etwas über ihre Fotos: Fliegen mit Fischen und Fräulein.Nina

Nach Safas Fischfang-Foto vom Januar gibt es heute in unserer Rubrik “Fotografen erzählen etwas über ihre Fotos” wieder die Geschichte hinter einem Fisch-Foto. Diesmal wird es etwas mystischer. Unsere Fotografin Fräulein.Nina verrät uns in diesem Blogbeitrag, wie es damals war, an diesem “Tag der letzten fliegenden Fische”.

Der Tag der letzten fliegenden Fische. Ein Foto von Fräulein.Nina

Der Tag der letzten fliegenden Fische. Ein Foto von Fräulein.Nina

Es war ein Donnerstag im August, ausgefüllt durch Stunden, die uns wieder an Magie glauben ließen. Es war der Tag der letzten fliegenden Fische.

Wärmende Sonnenstrahlen empfingen uns zu früher Stunde in einem kleinen Städtchen unserer Heimat Mecklenburg-Vorpommern. Doch nach einigen Schritten durch einen zauberhaften Wald verriet uns ein grauer Wolkenschleier, dass die Sonne um uns herum schon bald mehr und mehr vor Schwäche verblassen würde. So suchten wir Schutz vor den drohenden Regentropfen in einer Aquarienhöhle, die die umliegende Landschaft durch ihre gläsernen Wände schimmern ließ. Unsere Mimik war gezeichnet durch Tunnelblicke, die versuchten die Außenwelt zu verleugnen. Alles schien stillzustehen & vergessen zu sein, als ein faszinierendes Bild vor unseren Augen entstand. Waren wir unter der Wasseroberfläche oder begannen die Fische um uns herum tatsächlich zu schweben? Oder verpackte nur ein surrealer Traum einen vergeblichen Versuch der Realität zu entfliehen?

Ein Naturphänomen aufrichtig & ungeschminkt eingefroren als visuelle Erinnerung an eine Zeit voller Hoffnungen & Träume. Ohne hochwertige Spiegelreflexe, Retusche oder Blitzlicht, nur als Schnappschuss, mit einer banalen, analogen quietschgrünen Plastikkamera eingefangen auf einem ISO 200 Film.

Danke, Nina! Hier geht’s zu ihrem Userprofil.

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