Lytro Illum – Lichtfeldkamera
in der 2. Generation

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Foto: Lytro

Vor 2½ Jahren hatten wir hier im Blog über die Lichtfeldkamera von Lytro berichtet. Eine Kamera, mit der man erst knipsen und dann nachträglich beliebig fokussieren kann. Eine technische Sensation, wenn auch das damalige Modell noch ziemlich “spielzeugmäßig” anmutete. Lytro haben nun die neue Generation angekündigt: die Lytro Illum. Danach zu urteilen, was man so in der einschlägigen Fachpresse zu Lytro Illum lesen und sehen kann, macht das Nachfolgemodell einen viel professionelleren Eindruck. Unter anderem ist die neue Lichtfeldkamera mit einem deutlich höher auflösenden Sensor ausgestattet. Mehr (technische) Infos dazu gibt es zum Beispiel hier auf golem.de oder hier auf engadget.com (auf englisch). Auch optisch kommt das Nachfolgemodell viel näher an eine “normale” Kamera ran, die kleine längliche Box war einmal. Dafür ist die neue Lichtfeldkamera auch preislich im Vergleich zum Vorgängermodell um Einiges gewachsen, von $ 399 auf $ 1599.

Weil wahrscheinlich keiner von uns so eine Lichtfeldkamera in naher Zukunft selbst in den Händen halten wird, gibt es hier die Möglichkeit mit ein paar Testfotos rumzuspielen:

Gamechanger oder eher “Spielerei”? Wie denkt ihr darüber?

2 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. von außen auf jeden fall ein higucker. wie das ding funktioniert ist mir noch nicht ganz klar. ein traum wird wahr?

  2. Also so wie ich das verstanden habe ist das Prinzip so: Durch ein Raster von Mikrolinsen kann anstelle von nur einer einzelnen Lichtebene (wie bei der konventionellen Fotografie) ein ganzes Lichtfeld um ein Motiv aufgenommen werden. In der Aufnahme sind Informationen über jeden einzelnen Lichtstrahl im dreidimensionalen Raum gespeichert. Aufgrund dieser Informationen lässt sich die Fokusebene eines bereits aufgenommenen Fotos nachträglich beliebig ändern. Mehr Hintergrundinfos zum Thema Lichtfeldfotografie gibt’s hier bei Wikipedia.

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